Scrap in the city: Legenden um meine Stadt

Veröffentlicht auf von Tanja

Hi ihr,

heute ist es mal wieder so weit und eine neue Challenge zu Scrap in the City imStampcats-Forum ist angesagt. Das Thema sind dieses Mal die Legenden und Mythen um eure Stadt. Dazu ist die Zusatzchallenge shabby und/oder vintage zu scrappen. Mal schauen, wer das alles umsetzt. Wenn ihr auch Lust habt, an der Challenge teilzunehmen, dann schaut doch bei uns im Stampcats-Forum rein.

Um nicht die Bremer Stadtmusikanten verscrappen zu müssen, habe ich mir die Gesche Gottfried ausgesucht. Es ist nun nicht ganz ein Mythos, sondern die Wahrheit. Nun, okay, ich habe das Thema ein bisschen verfehlt... Aber es ist auf jeden Fall vintage.

Das Gedicht „Die Giftmischerin“ auf dem Layout ist von Chamisso und soll durch die Gesche Gottfried inspiriert sein.

http://img443.imageshack.us/img443/125/5legendenummeinestadt.jpg

http://img651.imageshack.us/img651/9225/5legendenummeinestadt1.jpg

Unter dem Papier kann man links noch eine Journalingkarte herausziehen auf der kurz die Geschichte steht:

Die Gesche Gottfried war eine der ersten Serienmörderinnen überhaupt. Sie vergiftete durch kleine, weiße Kugeln Arsen 15 Menschen tödlich. Mit 21 hatte sie zum ersten Mal geheiratet. Der erste Ehemann versoff aber sein ganzes Geld. so ermordete sie ihn mit 28 Jahren. Nach dem Tod war sie sehr arm und wollte bald ihren Geliebten heiraten. Dafür vergiftete sie alle, die ihm im Wege standen: ihre Mutter, ihre Töchter, ihren Vater, ihren Sohn und ihren Bruder. Der Geliebte starb aber noch im Ehebett. Arm war sie aber immer noch. Ihren nächsten Verlobten brachte sie schon vor der Hochzeit um, aber erst nachdem er sie im Testament bedacht hatte. Die folgenden Morde an Freunden, Vermietern, Mägden und Gläubigern waren Vertuschungsversuche und erfolgten aus Geld. Ihr neuer Vermieter und auch die Stadt Bremen hatten aber Verdacht geschöpft. Nach dem der Vermieter das Arsen entdecke, mit er vergiftet werden sollte, wurde ihr der Prozess gemacht. Ihre Hinrichtung fand auf dem Marktplatz statt und dort erinnert immer noch ein schwarzer Stein mit einem Kreuz drauf an sie. Um ihr Missfallen den Morden gegenüber auszudrücken, spucken die Bremer und auch die Touristen auf den Stein- den Spuckstein. Weil sie sich so rührend um die sterbenden Angehörigen kümmerte, bekam sie auch den Beinamen "Engel von Bremen".

Ich freue mich, wenn ihr auch an der Challenge teilnehmt. Ihr könnt eure Layouts auch hier in den Kommentare verlinken.

Liebste Grüße,

tanja.jpg

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Sarale 03/23/2011 14:30


Hallo Tanja!

Das ist ja ein starkes Layout und dahinter verbirgt sich eine interessante Geschichte!
Das von Dir ausgewählte Bild und auch die Thematik Deines Layouts hat mich sehr an die Bücher von Ingrid Noll erinnert.

LG,

Tanja


Yvonne 03/02/2011 07:32


Dein Layout ist wieder so klasse geworden und ich finde, das Thema, welches du gewählt hast super.
Wieder eine tolle Idee, die ich mir auf meine Merkliste setze ....

LG Yvonne


Tanja 03/02/2011 10:38



Danke dir. Am Ende des Jahres gibt es hier dann ne Liste mit den Themen zum Download.